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Qualitäts-ABC

Bezugsstoff

Mit Bezugsstoff bezeichnet man polstergeeignete Textilien. Sie müssen nach DIN V 61010 scheuerbeständig, lichtecht und reibecht sein, dürfen sich nicht elektrostatisch aufladen und nicht zum Pilling neigen, um als Bezug eines Polstermöbels möglichst lange ansehnlich zu bleiben.

Bonnellfederkern

Bonnellfederkerne werden maschinell aus Taillenfedern hergestellt, die am oberen und unteren Federring durch Spiralfederzüge miteinander verbunden sind. Ein Bandstahl- oder Stahldrahtrahmen bildet den oberen, mitunter auch den unteren Rahmen. Aufgrund ihrer besonderen Konstruktion arbeiten Bonnellfederkerne völlig geräuschlos. Sie werden für Sitz- und Rückenlehnpolsterungen verwendet.

Chemiefasern

Zu den Chemiefasern zählen alle auf chemischem Wege hergestellten Fasern. Dies sind zum einen die Zellulose-Fasern, die auch Chemiefasern der ersten Generation genannt werden, zum anderen die später entwickelten synthetischen Polymere, die man auch kurz Synthetics nennt.

Chenille-Flachgewebe

Eine Besonderheit unter den Flachgeweben ist das Chenille-Flachgewebe, bei dem – im Gegensatz zu den anderen Flachgeweben – Chenille-Garn in den Stoff eingewebt ist. Dadurch erhält der Chenille eine griffige und weiche Optik. Je weicher und angenehmer ein Chenille ist, umso weniger fest sind die Fasern miteinander verdreht und deshalb wird er auch weniger strapazierfähig sein.
Bedingt durch diese besondere Webtechnik kann man vom Preis der Ware nicht unbedingt auf die Strapazierfähigkeit schließen. Ein höherer Preis kann sich beziehen auf Exklusivität der verarbeiteten Garne oder z.B. auf die Webtechnik. Ebenso wie beim Velours, sind Schattierungen oder Sitzspiegel als normale Gebrauchserscheinungen zu betrachten. Ein leichter Verlust der Florfäden auf den Gebrauchsflächen ist ebenfalls warentypisch.

Dekostoff

Von Dekostoff spricht man bei denjenigen Einrichtungsstoffen, die sich für alle Arten von Innenraumdekorationen eignen, wie etwa Vorhänge, Wandbespannungen, Kissen, eventuell Decken und Tischdecken. Sie sind jedoch nicht als Bezugsstoff gedacht, da sie nicht die erforderliche Strapazierfähigkeit mitbringen.

Elastische Polstergurte

Für elastische Polstergründe bei Sitz- und Rückenlehnpolsterungen verwendet man auch Polstergurte, die je nach Konstruktion eine mehr oder weniger hohe elastische Dehnung besitzen. Sie werden mit einer vorgeschriebenen Vorspannung auf dem Polsterrahmen befestigt.

Epinglé

Der Epinglé gilt als einer der strapazierfähigsten, langlebigsten Bezugsstoffe überhaupt. Er hat einen Flor aus dichten, kleinen Schlingen. Hergestellt wird er, indem die Kettfäden beim Weben über Drahtstäbe in Schlingen gelegt werden,  die nicht aufgeschnitten werden. Epinglé wird meist als Schurwoll- oder Baumwoll-Qualität angeboten.

Fadenlauf

Mit Fadenlauf meint man den Verlauf der Fäden im Gewebe, und zwar in der Regel den der Kettfäden, also in Längsrichtung.

Federholzleisten

Federholzleisten werden als Unterfederung im Polsteraufbau eingesetzt, zumeist dann wenn größere Distanzen überbrückt werden müssen und ein festerer Komfort gewünscht wird.
Federholzleisten werden klassisch im Schlafbereich in Lattenrosten verwendet.

Flachgewebe

Als Flachgewebe bezeichnet man Gewebe, bei denen sich zwei Fadengruppen rechtwinklig überkreuzen.

Fleckschutz

Zu den Fleckschutz-Ausrüstungen zählen Baygard®, Scotchgard® und Teflon®.

Flockware / Flockvelours

Dieses Bezugsmaterial zählt nicht zu den Webstoffen und wird in einem speziellen Verfahren hergestellt. Hierbei wird in einem elektrostatischen Verfahren eine Polyamidfaser auf ein starkes Trägermaterial aufgebracht und befestigt. Die Flockware zeichnet sich durch hohe Farbenvielfalt und vor allem durch eine hohe Gebrauchstüchtigkeit und Pflegeleichtigkeit aus. Sie ist besonders für den Haushalt mit Kleinkindern geeignet. Auch bei diesem Bezugsmaterial können im Gebrauch Sitzspiegel entstehen. Dies ist eine warentypische Eigenschaft und beeinträchtigt die Haltbarkeit des Stoffes nicht. Ebenfalls warentypisch ist das Changieren des Stoffes – ebenso wie bei gewebten Velouren.
Verklebungen des Flocks entstehen im normalen Gebrauch und können leicht beseitigt werden. Zu erkennen sind sie daran, dass sich die Fasern zu kleinen Punkten verkleben (z.B. durch Kontakt mit Säfte, Limonade etc.). Diese Stellen können problemlos mit einem feuchten Leder gereinigt und entfernt werden.

Flor

Flor oder Pol heißt, genau wie bei Teppichen, die sozusagen dritte Dimension bei den Verloursstoffen, die aufrecht stehenden Garnenden – man spricht auch von Pol-Fäden – die die typisch samtige Oberfläche ausmachen. Bezugsstoffe die einen fest eingewebten Flor besitzen  gelten als äußerst strapazierfähig.

Gebrauchseigenschaften

Hiermit meint man die im Gebrauch eines Polstermöbels entstehenden Veränderungen. Gebrauchseigenschaften lassen keine Rückschlüsse auf die gewählte Qualität und Verarbeitung zu.

Kaltschaum

Bei einer Sitzpolsterung die mit einem Kaltschaum ausgeführt wird handelt es sich um eine hochwertige Schaumstoffpolsterung. In Punkto Dauerelastizität und Langlebigkeit ist der Kaltschaum die hochwertigste Schaumstoffvariante die eingesetzt werden kann. Man unterscheidet die Qualität dann noch hinsichtlich Stauchhärte und Raumgewicht.

Kette

Mit der Kette oder den Kettfäden meint man die Längsfäden in einem Gewebe. Sie verlaufen am Webstuhl in der Regel waagrecht von hinten nach vorne, vom Kettbaum zum Warenbaum. Häufig sind sie feiner, aber reißfester als der Schuss.

Kunstfasern

Als Kunstfasern bezeichnet man alle Faserarten, die nicht aus der Natur, d.h. von Pflanzen oder Tieren gewonnen werden können. Dies sind die Zellulose-Fasern Viskose, Modal und Acetat sowie die Synthetics Polyamid, Polyacryl, Polyester, Polyolefin, Polypropylen, Polyurethan und deren Microfasern.

Kunstleder

Kunstleder – also ein Lederimitat – entsteht, indem man Trägergewebeoder -gewirke (Baumwolle, Mischgewebe) mit elastischen Kunststoffen beschichtet. Hauptsächlich werden dazu Polyurethan (PUR) und Polyvinylchlorid (PVC) verwendet. Das Material kann mit matter, glänzender oder geprägter Oberfläche produziert werden und so einem natürlichen Ledercharakter mehr oder weniger nahe kommen. Das Material ist sehr schmiegsam und hat einen angenehmen, weichen Griff.

Lichtechtheit

Mit Lichtechtheit meint man die Haltbarkeit von Färbungen oder Drucken, wenn sie der Einwirkung von Tageslicht ausgesetzt werden.

Microfasern

Dieses Bezugsmaterial besteht aus einem Verbund mikroskopisch feiner Faser, wie z.B. aus Polyamid, Polyester, Polyacryl, Viskose, Modal oder Propylen. Grundidee der Forschungen war es gewesen, wasserdichte, aber wasserdampfdurchlässige Spezialgewebe für Extremsportarten zu entwickeln. Mittlerweile haben Microfasern neben der Mode auch den Interieur Bereich erobert. Ihre Vorzüge: leicht, weich, fließend, seidig, knitterfrei, wärmehaltend, wasserabweisend, sehr haltbar, pflegeleicht und nicht einlaufend. Und dafür sind keinerlei chemische Ausrüstungsverfahren erforderlich, deren Rückstände wiederum entsorgt werden müssten. Werden Microfasergewebe – auch in Baumwollmischungen – gesandet oder geschmirgelt, entsteht der begehrte „Pfirsichhaut“-Effekt, der ohne die Feinstfasern nicht zu erreichen wäre.
Im Gebrauch mit einer Patinabildung- vergleichbar mit der bei Nubukleder – zu rechnen. Diese beeinträchtigt jedoch nicht die Haltbarkeit und Gebrauchsfähigkeit des Stoffes, sondern ist als eine warentypische Eigenschaft dieses Bezugsmaterial anzusehen.

Mischgarne

Mischgarne bestehen aus verschiedenen Fasern, z.B. einer Naturfaser wie Baumwolle und einer Chemiefaser wie Polyester. Beide Faserarten – manchmal sind es auch drei oder vier – werden bereits vor dem Verspinnen miteinander gemischt und dann zu einem einheitlichen Garn ausgesponnen.

Mischgewebe

Mischgewebe bestehen häufig aus Mischgarnen oder aus Garnen verschiedener Fasertypen.

Modellbedingte Eigenschaften

Hierunter versteht man das gesamte Erscheinungsbild einer Polstergarnitur. Diese kann sich z.B. auf die legere Verarbeitung beziehen oder auf konstruktionsbedingte Sitzhärteunterschiede.

Möbelbezugsstoff

meint dasselbe wie Bezugsstoff.

Mohair

Mohair heißt das wertvolle Edelhaar der Angora-Ziege, die aus Kleinasien stammt, heute aber hauptsächlich in Südafrika und Texas gezüchtet wird. Kürzer aber noch feiner und zarter ist das Kid-Mohair der Jungtiere. Doch auch das Mohair der erwachsenen Tiere ist leicht, weich, schmiegsam und sehr wärmend. Es hat praktisch alle Eigenschaften der Schafwolle, bis auf eine: Es filzt nicht.

Naturfasern

Zu den Naturfasern zählen alle in der Natur vorkommenden, nicht synthetisch hergestellten Textilfaser, also die Pflanzenfasern wie Baumwolle, Leinen, Ramie oder Hanf und die tierischen Fasern wie Seide, Wolle und Edelhaare.

Nosag-Ferdern

Nosag-Federn sind wellenförmige Stahlfedern, die im Polsteraufbau als Unterfederung eingesetzt werden.

Objektbereich

Mit Objektbereich ist im Gegensatz zur Einrichtung von Privatwohnungen das Einrichten und Ausstatten von Büros, Praxen, Restaurants, Hotels und dergleichen größeren, zumeist gewerblich genutzten Objekten gemeint. Ebenso wie das Mobiliar müssen auch die Textilien wegen der starken Beanspruchung im Objektbereich deutlich höhere Strapazierqualitäten aufweisen und strenge Sicherheitsstandards, wie z.B. Schwerentflammbarkeit, erfüllen.

Pflegesymbole

Mit Pflegesymbolen wird heute aufgrund internationaler Vereinbarungen jeder Stoff gekennzeichnet – jedoch nur auf freiwilliger Basis. Allerdings sind die verwendeten Symbole und ihre genaue Reihenfolge auf den Etiketten – nämlich Waschen – Chloren -  Bügeln – Chemisch Reinigen – Tumblern – international verbindlich festgelegt.

Pol

Pol ist ein anderes Wort für Flor.

Polfäden

Polfäden sind diejenigen Fäden in einem Gewebe oder Gewirke, die den Pol bzw. Flor bilden. Bei aufgeschnittenem Flor kann man sie herausziehen.

Polstermatten

Sie bestehen aus losen Füllstoffen (Afrik, Elancrin, Kokosfaser, Haare), die mit einem Jutegewebe durch Nähstiche fest verbunden werden. Polstermatten werden als Auflegepolster bei Federkernpolsterungen verwendet und erleichtern den Aufbau einer Polsterung.

Polsterung

Die Polsterung bildet den oberen Teil des Sitzaufbaus und ist je nach Ausführung entscheidend für die Festigkeit bzw. Anschmiegsamkeit des Sitzes.

Raumgewicht

Raumgewicht ist die Bezeichnung für die Qualität von Schaumstoff in Kilogramm pro Kubikmeter. Die Faustregel: Je höher das Raumgewicht, desto besser die Gebrauchseigenschaften. Schaumstoff mit einem hohen Raumgewicht hat eine hohe Elastizität bei geringer Materialermüdung.

Rapport

Der Rapport – im Französischen heißt „rapporter“ so viel wie „zurückbringen“ oder auch „ansetzen“ – ist sozusagen die „Mustereinheit“ eines Textildessins: Gemeint ist die Länge und Breite, nach der sich das Muster wiederholt.

Scheuerbeständigkeit

Die Scheuerbeständigkeit, also die Widerstandsfähigkeit gegen scheuernde Beanspruchung, ist bei Bezugsstoffen besonders wichtig. Sie wird in Martindale-Scheuertouren angegeben, benannt nach dem Martindale-Prüfgerät. Synthetics sind meist scheuerfester als Naturfasern, die höchste Scheuerbeständigkeit unter allen Textilrohstoffen haben die Polyamide. In der Regel gilt ein Martindale Wert von mehr als 20.000 Scheuertouren für Bezugstoffe als sehr gut.

Schwer entflammbar

Als schwer entflammbar dürfen nur bestimmte Textilien, die speziell festgelegte Kriterien erfüllen, bezeichnet werden. Sie entflammen bei Kontakt mit Glut, Funken oder offenem Feuer nicht sofort, und auch wenn sie entzündet sind, brennen sie nicht weiter, sondern verlöschen schnell wieder. Durch Waschen, Desinfizieren oder chemische Reinigung darf diese Schwerentflammbarkeit nicht verloren gehen und sie darf auch weder allergische noch toxische Reaktionen hervorrufen. Diese Auflagen sind im Objektbereich zu erfüllen. Diese Eigenschaften erfüllen verschiedeneChemiefasern und auch Kohlestoff-Fasern. Mit den Begriffen „flammhemmend“ und „hitzebeständig“ ist in der Regel dasselbe wie schwer entflammbar gemeint – das gilt jedoch nicht für flammhemmende Ausrüstungen, die nicht dauerhaft sind. Absolut unbrennbar sind Aramidimid-Fasern wie Lenzing P 84® oder Kermel®. Von den Naturfasern hat Wolle eine verringerte Brenn-Neigung – sie erfüllt jedoch ohne entsprechende Ausrüstung nur die Brandschutznorm für den Privatbereich.

Sitzspiegel

Sitzspiegel nennt man den Gebrauchslüster, der sich als glänzende Druckstelle auf der Sitzfläche von viel benutzen Polstermöbeln mit Velours-Bezug zeigen kann.

Stauchhärte

Unter Stauchhärte oder CompressionHardness bei Schaumstoffen(nach DIN 53577 bzw. ISO 3386) versteht man die physikalisch auf eine Fläche in Quadratmetern (m2) wirkende Kraft in Newton (N), die notwendig ist, um den Schaum um 40% der Normalhöhe zusammenzudrücken. Beeinflusst wird die Stauchhärte maßgeblich durch den molekularen Aufbau der Zellwände.
Die Stauchhärte beschreibt also die Kraft, die Material einem Druck entgegensetzt. Verschiedene Stauchhärten im Kaltschaum erreicht man durch den unterschiedlichen Aufbau der Molekularstruktur der Zellstege.
Die Stauchhärte bestimmt also den Festigkeitsgrad bzw. den Weichheitsgrad eines Kaltschaums.

Taschenfederkern

Die qualitativ beste Federkernart ist der Taschenfederkern. Er besteht aus Zylinderfedern, die in kleine Taschen aus Nessel eingenäht sind. Taschenfederkerne sind besonders weich und anschmiegsam. Durch die vollkommene Stoffummantelung jeder einzelnen Feder arbeitet er völlig geräuschlos.

Teflon®

Teflon® ist unter anderem der Markenname einer Fleckschutz-Ausrüstung mit so genanntem Antisoiling-Effekt. Textilien werden dabei mit Fluorchemikalien behandelt, was sie abweisend gegen trockene wie auch nasse Verschmutzungen macht. Es gibt Teflon® jedoch auch als Faser.

Unterfederung

Die Unterfederung ist der unterste Teil eines Sitzaufbaus. Je nach Ausführung und Abstimmung mit der Polsterung ergibt sich daraus die Sitzfestigkeit.

Velours

Dies ist eine Sammelbezeichnung für alle Stoffe, bei welchen Garne (ob Natur- oder Chemiefasern) – sogenannter Flor – in das Grundgewebe eingewebt werden. Durch diese Fertigungsart wird – bei guter Polfestigkeit – eine sehr hohe Strapazierfähigkeit des Stoffes erreicht. Daher ist diese Bezugsart gut geeignet für Möbel, die starkem Gebrauch ausgesetzt sind. Durch den Einfluss von Druck und Körperwärme kann es zu leichten Veränderungen – sog. Gebrauchslüstern, auch Sitzspiegel genannt – kommen. Hierbei handelt es sich um Schattierungen (hell/dunkel), bedingt durch die Verlagerung des Flors durch Körperdruck, Körperfeuchtigkeit und Körperwärme im Gebrauch. Das ist keine Qualitätsminderung!
Ein weiteres typisches Merkmal für einen Veloursstoff ist ein Changieren, d.h. je nach Lichteinfall kann sich der Stoff heller oder dunkler darstellen. Durch dieses „Farbenspiel“ kann der Eindruck entstehen, dass der Bezug Farbunterschiede aufweist. Der Grund für dieses Changieren liegt daran, dass der Veloursstoff generell in einer Strichrichtung auf den Polstermöbeln verarbeitet wird und das Licht dadurch – je nach Standplatz - unterschiedlich reflektiert wird. Dies ist kein Fehler und ist auch nicht abhängig vom Preis der Ware, sondern ist ausschließlich abhängig vom Stoff selbst (warentypische Eigenschaften).

Warentypische Eigenschaften

Als warentypisch bezeichnet man die speziellen Eigenschaften von einzelnen Materialien, die an einer Polstergruppe verarbeitet wurden, z.B. Naturmerkmale bei Lederhäuten oder das Ausbleichen von Farbstoffen bei direkter Sonneneinstrahlung.

Zylinderfederkern

Die älteste und zugleich klassischste Federkernart ist der Zylinderfederkern. Er besteht aus zylindrischen Stahlfedern mit Drahtstärken von 1,3 – 1,8 mm. Sie werden von Hand ineinander gedreht, wodurch sie untereinander zu einer Federungseinheit verbunden werden. Der obere und untere Abschluss kann durch einen Bandstahlrahmen oder einen Stahldrahtrahmen gebildet werden. Der besondere Vorteil dieser Federkernart ist, dass an den stärker beanspruchten Stellen, z.B. Ecken und äußere Federreihen, Federn mit höheren Drahtstärken eingedreht werden können. Zylinderfederkerne werden für Sitz- und Rückenlehnpolsterungen verwendet.